Modi zeigt Merz die kalte Schulter: Ein diplomatisches Desaster in Indien und das Ende deutscher

Berlin/Neu-Delhi, 15. Januar 2026 – Es sollte eine Reise werden, die Friedrich Merz als Staatsmann von internationalem Format inszeniert. Ein starkes Signal an den globalen Süden, ein Schulterschluss der Demokratien gegen Russland. Doch was der CDU-Vorsitzende aus Indien mitbrachte, waren keine neuen Allianzen, sondern Bilder einer beispiellosen diplomatischen Demütigung. Während Deutschland zu Hause mit Energiekrise, Inflation und einer stotternden Wirtschaft kämpft, wurde Merz in Neu-Delhi vorgeführt wie ein Schuljunge, der seine Hausaufgaben nicht gemacht hat.

Prioritäten falsch gesetzt: Koffer packen statt Krisen lösen

Die Kritik an der Reise beginnt schon vor dem Abflug. In Deutschland brennt die Hütte: Stromausfälle, stillstehende Fabriken und eine Inflation, die die Renten auffrisst. Doch statt sich um die heimischen Probleme zu kümmern, reist Friedrich Merz nach Ahmedabad, um Narendra Modi die Welt zu erklären – genauer gesagt, um ihn für die Ukraine-Unterstützung zu gewinnen. Michael Goldmann, politischer Kommentator, fasst die Stimmung vieler Bürger zusammen: “Leute, das ist nicht nur peinlich, das ist ein Skandal. Prioritäten?”

Die Diskrepanz zwischen dem Anspruch, eine globale Führungsrolle zu spielen, und der tristen Realität einer Nation, die ihre eigene Infrastruktur kaum noch am Laufen hält, könnte größer nicht sein. Alice Weidel von der AfD nannte es treffend “Realitätsverweigerung”. Und tatsächlich: Warum sollte Indien, ein Land, das gerade China als Wachstumschampion überholt, auf einen deutschen Politiker hören, dessen Land wirtschaftlich auf Platz 12 der indischen Handelspartner rangiert – weit hinter Russland?

Modis klares “Nein”: Interessen vor Ideologie

Die Arroganz, mit der deutsche Politiker glauben, anderen Nationen ihre moralischen Vorstellungen aufdiktieren zu können, prallte an Modi gnadenlos ab. Russland ist Indiens viertgrößter Wirtschaftspartner, ein historischer Verbündeter und Hauptlieferant für Energie und Waffen. Modi denkt gar nicht daran, diese “goldene Beziehung” für einen deutschen Moralappell zu opfern.

Die Szene auf der Pressekonferenz sprach Bände: Merz, mit toternster Miene, verkündet: “Europa ist in Gefahr, Russland ist unser Feind.” Modi stand daneben und konnte sich laut Beobachtern ein Grinsen kaum verkneifen. Es war das Aufeinandertreffen zweier Welten: Hier der deutsche Ideologe, gefangen in einer Blase aus Werten und Sanktionen; dort der indische Realpolitiker, der knallhart die Interessen seines Volkes vertritt. Indien ist Gründungsmitglied der BRICS-Staaten, setzt auf nationale Souveränität und Flexibilität statt auf die zentralistische Bürokratie, wie wir sie aus der EU kennen.

Merz-Politikbuch

Kulturelle Fettnäpfchen und das Scheitern der Symbolpolitik

Doch die Demütigung fand nicht nur auf politischer Ebene statt. Auch kulturell wirkte Merz in Indien wie ein Fremdkörper. Der Besuch im Gandhi-Ashram, auf Socken und sichtlich unwohl, und der Ausflug zum Drachenfest wirkten nicht wie eine Geste des Respekts, sondern wie eine Inszenierung für das heimische Fotoalbum, die gründlich misslang. “Modi führt ihn vor wie einen Schüler auf Klassenfahrt”, so die vernichtende Kritik.

Während Putin und Modi sich bei Staatsbesuchen umarmen wie alte Freunde, stand Merz daneben “wie bestellt und nicht abgeholt”. Es fehlte die Chemie, der gegenseitige Respekt auf Augenhöhe. Indien lässt sich nicht mehr belehren, schon gar nicht von einem Europa, das wirtschaftlich stagniert und dessen Einfluss schwindet.

Die Doppelmoral beim Öl: Sanktionen, die keine sind

Besonders brisant ist die wirtschaftliche Dimension des Besuchs. Während Merz öffentlich Härte gegen Russland fordert, deckt die Realität die ganze Heuchelei der deutschen Sanktionspolitik auf. Deutschland kauft weiterhin russisches Öl – nur eben über den Umweg Indien. Indien importiert billiges Rohöl aus Russland, verarbeitet es in seinen Raffinerien zu Diesel und Kerosin und verkauft diese Produkte dann teuer nach Deutschland weiter.

Merz-Politikbuch

Donald Trump, der in den USA mit Strafzöllen gegen Indien reagiert, weil diese weiterhin russisches Öl kaufen, agiert hier konsequenter – wenn auch brutaler. Deutschland hingegen finanziert durch diesen Mechanismus indirekt Putins Kriegskasse weiter und zahlt dafür auch noch drauf. Merz verkauft diesen Schildbürgerstreich als Wirtschaftserfolg, während Trump europäische Politiker als “schwach” verspottet. Es ist eine Politik, die weder moralisch sauber noch wirtschaftlich sinnvoll ist.

Rüstungsdeals als letzter Strohhalm?

In seiner Verzweiflung versuchte Merz offenbar, über Rüstungsgeschäfte wieder einen Fuß in die Tür zu bekommen. Ein Deal über 8 Milliarden Euro für den Bau von U-Booten steht im Raum – inklusive Technologietransfer nach Indien. Das Ziel: Indien unabhängiger von russischen Waffen machen. Doch Experten bezweifeln, dass dies Modi dazu bewegen wird, seine Russland-Beziehungen zu kappen. Indien nimmt die deutsche Technologie gerne, behält aber seine geopolitische Ausrichtung bei. Es ist der klassische Fehler deutscher Außenpolitik: Man glaubt, man könne sich Loyalität kaufen, während das Gegenüber längst in anderen Kategorien denkt.

Fazit: Ein Weckruf für die deutsche Außenpolitik

Die Indien-Reise von Friedrich Merz hat eines schonungslos offengelegt: Das Zeitalter der westlichen Dominanz neigt sich dem Ende zu. Länder wie Indien lassen sich nicht mehr vorschreiben, mit wem sie Handel treiben. Sie agieren selbstbewusst, national orientiert und pragmatisch. Deutschland hingegen wirkt unter Führung von Politikern wie Merz orientierungslos, gefangen zwischen moralischem Anspruch und wirtschaftlicher Abhängigkeit.

Wenn wir nicht lernen, wieder Realpolitik zu betreiben, eigene Interessen klar zu definieren und zu akzeptieren, dass andere Länder andere Prioritäten haben, werden wir weiter an Einfluss verlieren. Modis Lachen war nicht nur eine Reaktion auf Merz – es war ein Lachen über ein Europa, das den Anschluss an die neue Weltordnung verpasst hat. Friedrich Merz sollte seine Koffer das nächste Mal vielleicht besser packen, um Probleme in Berlin zu lösen, statt sich auf der Weltbühne eine blutige Nase zu holen.

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