Bundestag-Eklat — Weidel rechnet mit Kanzler Merz ab: “Bankrott”

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Weidels Warnung an Merz — Deutschland droht der Bankrott

Die Generaldebatte im Deutschen Bundestag eskaliert zum offenen Schlagabtausch. Oppositionsführerin Alice Weidel (AfD) rechnet gnadenlos mit Kanzler Friedrich Merz (CDU) ab und warnt vor dem wirtschaftlichen Kollaps.

Berlin – Es war der erwartete Höhepunkt der Haushaltswoche, doch die Schärfe, mit der er geführt wurde, überraschte selbst langjährige Parlamentsbeobachter. In der Generaldebatte über den Etat des Bundeskanzleramtes trafen am Mittwoch zwei Welten aufeinander, die unversöhnlicher kaum sein könnten. Auf der einen Seite Bundeskanzler Friedrich Merz, der seine ersten Monate im Amt als Beginn einer neuen Ära der Stabilität und Stärke zu verkaufen suchte. Auf der anderen Seite AfD-Fraktionschefin Alice Weidel, die dem Regierungschef nicht nur politisches Versagen, sondern den bewussten Ruin des Landes vorwarf.

Der Begriff „Eklat“ macht in den Fluren des Reichstagsgebäudes schnell die Runde, nachdem Weidel das Rednerpult verlassen hatte. Ihre Attacken waren persönlich, ihre Prognosen düster. Im Zentrum ihrer Kritik: Die Schuldenpolitik der neuen Regierung und die ihrer Meinung nach gescheiterte Migrationswende.

Der Vorwurf: „Größter Bankrotteur der Geschichte“

Alice Weidel eröffnete die Debatte als Führerin der stärksten Oppositionsfraktion traditionell als erste Rednerin nach der Regierungserklärung. Ohne lange Vorrede ging sie direkt zum Angriff über. Der Bundeshaushalt 2026 sei kein Plan für die Zukunft, sondern eine „Bankrotterklärung auf Raten“, so Weidel.

„Sie machen Politik gegen das eigene Volk“, rief Weidel unter den lautstarken Protesten der Regierungsfraktionen von Union und SPD ins Plenum. Ihr Hauptangriffspunkt war die Finanzpolitik des Kanzlers. Merz, der im Wahlkampf stets als Gralshüter der „Schwarzen Null“ aufgetreten war, habe sich nun dem Koalitionsdruck gebeugt und die Schuldenbremse faktisch ausgehebelt. Weidel bezeichnete die geplanten Sondervermögen und Schattenhaushalte als „direkten Marsch in den Staatsbankrott“.

Besonders ein Satz dürfte in den Geschichtsbüchern dieses Bundestages hängen bleiben. Direkt an die Regierungsbank gewandt, schleuderte sie dem Kanzler entgegen: „Sie werden als größter Bankrotteur unter allen Kanzlern der Bundesrepublik Deutschland in die Geschichte eingehen.“ Die Empörung bei der CDU/CSU war greifbar, Zwischenrufe wie „Unverschämtheit“ und „Lüge“ hallten durch den Saal. Doch Weidel ließ sich nicht beirren. Sie zeichnete das Bild eines Landes, das durch hohe Energiepreise, bürokratische Gängelung und eine verfehlte Steuerpolitik in die Deindustrialisierung getrieben werde.

„Lügenkanzler“ und die Migrationsdebatte

Der zweite große Themenblock ihrer Rede widmete sich der Migrationspolitik – dem Kernthema der AfD. Auch hier ließ Weidel kein gutes Haar an der neuen Regierung. Die von Merz versprochene „Wende“ in der Asylpolitik sei nichts weiter als ein „billiger Bluff“.

Weidel warf dem Kanzler vor, seine Wahlversprechen gebrochen zu haben. „Für viele Bürger sind Sie schon jetzt der Lügenkanzler“, behauptete sie und provozierte damit eine Rüge durch Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, die zur Mäßigung und zur Wahrung der parlamentarischen Würde mahnte. Doch die AfD-Chefin legte nach. Das Bürgergeld, das Merz reformieren wollte, sei in Wahrheit längst zu einem „Migrantengeld“ geworden, ein „bedingungsloses Grundeinkommen für die ganze Welt“, dessen Kosten völlig aus dem Ruder liefen.

Sie zitierte Statistiken zu Insolvenzen und Abwanderung und verknüpfte diese direkt mit den Sozialausgaben für Zuwanderer. „Verzweifelte Familien, gescheiterte Lebensträume, Häuser, die nicht mehr abgezahlt werden können – das ist Ihre Bilanz, Herr Merz“, so Weidel. Ihre Rhetorik zielte darauf ab, die Enttäuschung bürgerlicher Wähler abzugreifen, die sich von der Union eine härtere Gangart erhofft hatten.

Merz kontert: „Eiseskälte und Hass“

Bundeskanzler Friedrich Merz ließ die Angriffe nicht unbeantwortet. Als er ans Pult trat, wirkte er sichtlich angefasst, aber kontrolliert. Seine Strategie war klar: Er wollte sich nicht auf das Niveau der persönlichen Beleidigungen herablassen, sondern den Staatsmann mimen, der über dem Getöse der Ränder steht.

„Ich weise Ihre pauschale Herabwürdigung unseres Landes und seiner Menschen mit aller Entschiedenheit zurück“, begann Merz seine Erwiderung. Er attestierte Weidel eine „eiseskalte“ und „hasserfüllte“ Rede gehalten zu haben. „Wie kann man als Mensch so hasserfüllt sein?“, fragte er rhetorisch in den Saal.

Merz versuchte, die Diskussion auf Fakten zu lenken. Er verwies auf die sinkenden Asylbewerberzahlen im ersten Halbjahr, die er als Erfolg seiner verschärften Grenzpolitik und der Abkommen mit Drittstaaten verbuchte. „Sie merken, dass Ihnen Ihr politisches Kampfthema abhandenkommt“, rief er in Richtung der AfD-Fraktion. „Sie leben von den Problemen, wir lösen sie.“

Der Kanzler verteidigte auch seine Haushaltspläne. Die neuen Schulden seien notwendig, um die Investitionslücke der letzten Jahrzehnte zu schließen und die Verteidigungsfähigkeit des Landes im Bündnis mit der NATO zu sichern. „Wir haben die Wende eingeleitet“, betonte Merz und lobte ausdrücklich die Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner SPD, was wiederum für höhnisches Gelächter auf der rechten Seite des Hauses sorgte.

Die Reaktionen der anderen Fraktionen

Der Schlagabtausch zwischen Weidel und Merz dominierte zwar die Schlagzeilen, doch auch die anderen Parteien nutzten die Generaldebatte für eine Generalabrechnung.

Katharina Dröge, Fraktionsvorsitzende der Grünen, griff den Kanzler von der anderen Seite an. Für sie war der Haushalt keine „Bankrotterklärung“ im finanziellen Sinne, sondern eine „klimapolitische Bankrotterklärung“. Sie warf der Regierung vor, den Ausbau erneuerbarer Energien zu verschleppen und stattdessen wieder auf fossile Gaskraftwerke zu setzen. Merz sei beim Klimaschutz ein „Mann von gestern“, der die Zukunft der deutschen Wirtschaft verspiele, indem er an alten Technologien festhalte.

Die SPD, nun in der Rolle des Juniorpartners, versuchte den Spagat zwischen Loyalität zur Regierung und eigener Profilierung. Fraktionschef Matthias Miersch verteidigte das Investitionspaket als „gelebte Solidarität“. Er griff Weidel scharf an und bezeichnete ihre Rede als „Schlag ins Gesicht für alle Menschen mit Migrationshintergrund“, die dieses Land mit aufgebaut hätten. Gleichzeitig mahnte er jedoch auch in Richtung Union, dass der soziale Ausgleich bei allen Sparbemühungen nicht vergessen werden dürfe.

Heidi Reichinnek von der Linken sprach von einem „Etat der Hoffnungslosigkeit“. Die Regierung spare bei den Ärmsten – beim Bürgergeld und der Kindergrundsicherung – um „Steuergeschenke für Superreiche“ und eine massive Aufrüstung zu finanzieren. „Das ist ein Skandal“, rief sie und warnte vor wachsender sozialer Ungleichheit.

Analyse: Ein Parlament im Dauerwahlkampf

Die Generaldebatte machte deutlich, dass der Wahlkampfmodus im Bundestag nie wirklich endet. Friedrich Merz, der angetreten war, um das Land zu befrieden und die Ränder zu schwächen, sieht sich einer Opposition gegenüber, die aggressiver agiert denn je.

Die Strategie der AfD ist offensichtlich: Sie versucht, die CDU/CSU als „Kopie der Ampel“ darzustellen und sich selbst als einzige wahre Alternative für enttäuschte Konservative und wirtschaftlich Abgehängte zu positionieren. Begriffe wie „Bankrotteur“ und „Lügenkanzler“ sind dabei keine Ausrutscher, sondern kalkulierte Tabubrüche, die für Aufmerksamkeit in den sozialen Medien sorgen sollen – genau dort, wo die Partei ihre größte Reichweite erzielt.

Merz hingegen muss den schwierigen Balanceakt meistern, einerseits Härte zu zeigen, um die rechte Flanke zu schließen, und andererseits als Kanzler der Mitte die Gesellschaft zusammenzuhalten. Sein emotionaler Ausbruch („hasserfüllt“) zeigt, dass die Angriffe Wirkung zeigen. Die Frage, ob Deutschland tatsächlich vor dem Bankrott steht, wie Weidel behauptet, oder vor einem neuen Wirtschaftswunder, wie Merz es verspricht, wird die kommenden Monate dominieren.

Fakt ist: Die wirtschaftlichen Kennzahlen sind durchwachsen. Die Inflation ist zwar gesunken, doch das Wachstum stagniert. Die hohen Energiepreise belasten den Mittelstand, und die von Weidel zitierte Abwanderung von Unternehmen ist ein reales Phänomen, wenngleich Experten die Ursachen differenzierter sehen als die Opposition.

Der Eklat im Bundestag war somit mehr als nur ein rhetorisches Scharmützel. Er war ein Spiegelbild der tiefen Zerrissenheit des Landes und der großen Unsicherheit über den richtigen Weg in die Zukunft.


Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Was genau hat Alice Weidel Kanzler Merz vorgeworfen? Alice Weidel bezeichnete Friedrich Merz als den „größten Bankrotteur unter allen Kanzlern“ und warf ihm vor, Deutschland durch eine unverantwortliche Schuldenpolitik in den Staatsbankrott zu führen. Zudem nannte sie ihn einen „Lügenkanzler“ in Bezug auf seine Wahlversprechen zur Migrationspolitik.

2. Wie hat Kanzler Merz auf die Vorwürfe reagiert? Merz wies die Angriffe als „eiseskalt“ und „hasserfüllt“ zurück. Er argumentierte, dass die AfD ihr politisches Kampfthema verliere, weil seine Regierung die Asylzahlen erfolgreich senke und die Probleme löse, statt sie nur zu bewirtschaften.

3. Warum spricht die AfD von einem „Migrantengeld“? Die AfD kritisiert das Bürgergeld als zu hoch und behauptet, es käme überproportional Ausländern zugute. Weidel nutzt den Begriff „Migrantengeld“, um zu suggerieren, dass deutsche Steuergelder zweckentfremdet würden, statt bedürftigen deutschen Staatsbürgern zu helfen.

4. Droht Deutschland wirklich der Staatsbankrott? Ökonomen sehen derzeit keine akute Gefahr eines Staatsbankrotts. Deutschland hat im internationalen Vergleich immer noch eine moderate Schuldenquote. Dennoch warnen Experten vor langfristigen Risiken durch hohe Pensionslasten, Investitionsstaus und die schwächelnde Konjunktur.

5. Welche Konsequenzen hat dieser Eklat für die Regierungsarbeit? Der Eklat verschärft den Ton zwischen Regierung und Opposition weiter. Er zeigt, dass eine konstruktive Zusammenarbeit mit der AfD, wie sie Weidel am Ende ihrer Rede einforderte („Befreien Sie sich von der Brandmauer“), für Merz und die Union ausgeschlossen bleibt. Die Polarisierung im Parlament dürfte weiter zunehmen.

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